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Nachfolgend finden Sie unseren Bericht über die wohl beliebteste und bekannteste Aminosäure L-Arginin.
Wir beantworten Ihnen sämtliche Fragen: Was ist L-Arginin oder Arginin? Welche Wirkung hat L-Arginin?
Sollte ich L-Arginin einnehmen? Wenn ja, reines L-Arginin oder ein Kombiprodukt?
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Was ist L-Arginin oder kurz nur Arginin?

In den Produktbeschreibungen vieler Nahrungsergänzungsmittel, in Berichten von Hochglanzmagazinen oder auf Aufstellern in Fitnessstudios dieser Republik ist häufig die Rede von L-Arginin oder nur kurz „Arginin". Offenbar handelt es sich hierbei um einen Stoff, der vielseitig einsetzbar, für den Körper wichtig und deswegen so beliebt und als Nahrungsergänzungsmittel so geschätzt ist. Dies haben wir zum Anlass genommen, um uns mit dieser beliebten Aminosäure etwas intensiver auseinander zu setzen und die wichtigsten Daten und Fakten zusammen zu tragen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Es wird zurecht über L-Arginin berichtet. Doch zunächst der Reihe nach.

L-Arginin - Aminosäure

L-Arginin zählt zu den sog. semi-essentiellen bzw. nicht-essentiellen Aminosäuren. Semi-essentiell bedeutet, dass ein bestimmter Stoff vom Körper selbst durch Verschmelzung von anderen Aminosäuren und Vitaminen hergestellt werden kann, aber zusätzlich auch durch die tägliche Nahrung und ggf. als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden muss, da die körpereigene Produktion oftmals nicht ausreicht. Aminosäuren sind organische kleinste Eiweißverbindungen, die für sämtliche Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper unverzichtbar sind.

 

L-Arginin Aminosäure - Nahrungsergänzungsmittel

Für ein L-Arginin Aminosäure Nahrungsergänzungsmittel spricht die einfache und höhere Dosiermöglichkeit und vor allem der vergleichsweise günstige Preis gegenüber Lebensmitteln, die natürliches L-Arginin enthalten. L-Arginin Hydrochlorid, die gängigste Form von wird in der Regel durch Extraktion gewonnen (reines L-Arginin) und dann in einer stabileren Form, d. h. in einem Salz, gebunden. Hierbei handelt es sich um angesprochenes L-Arginin Hydrochlorid, das auch aufgrund seiner Stabilität zu pharmazeutischen Zwecken eingesetzt wird. Ein weiteres Herstellungsverfahren ist die Fermentation aus pflanzlichen Stoffen. Hier wandeln Enzyme und Bakterien kohlenhydrathaltige Pflanzenstoffe in L-Arginin um.

Aufgrund dieser kleinen aber feinen Unterschiede, empfehlen wir Ihnen daher auch stets, die L-Arginin Angaben auf den Etiketten richtig zu lesen. Oftmals wird Hydrochlorid mit reinem L-Arginin gleichgesetzt und dann mit einer Höchstdosierung geworben, was aber nicht den Tatsachen entspricht. Diese Angaben richtig lesen bedeutet, zwischen Hydrochlorid und reinem L-Arginin zu unterscheiden. Betonen möchten wir an der Stelle allerdings, dass dieser Unterschied ausschließlich mengenmäßig, nicht aber qualitätsmäßig begründet ist. Die Auffassung, dass ein basisches L-Arginin „besser" sei als ein Produkt, in dem Hydrochlorid verwendet wurde, teilen wir nicht.

L-Arginin als semi-essentielle Aminosäure gibt es sowohl in Pulverform als auch als L-Arginin Kapseln. Für Pulver spricht in der Regel der günstigere Preis (bei Pulver kann logischerweise auf die Kapselhülle verzichtet werden), für Kapseln spricht die bessere Dosier- und Transportmöglichkeit. Mit jeder L-Arginin Kapsel nehmen Sie die gleiche Menge ein, verpackt in einer Kapselbox lassen sich die Kapseln bequem über den Tag verteilt einnehmen.

Lebensmittel mit L-Arginin Aminosäure

Die Aminosäure L-Arginin kommt in vielen natürlichen Lebensmitteln vor und muss daher nicht zwingend über Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich eingenommen werden. Doch weil einige Menschen z. B. aus geschmacklichen Gründen oder Gründen der Unverträglichkeit den Konsum dieser Lebensmittel scheuen, an einer Unterversorgung leiden oder einen erhöhten L-Arginin Bedarf haben, finden Nahrungsergänzungsmittel ihre Daseinsberechtigung. L-Arginin in natürlicher Form kommt vor allem in Hülsenfrüchten und Nüssen sowie in proteinhaltigen Lebensmitteln, d. h. vor allem in Fleisch- und Milchprodukten vor.

Hier sind auf den ersten drei Plätzen Erdnüsse, Pinienkerne und Walnüsse zu nennen. Erdnüsse enthalten rund 3,4 Gramm L-Arginin pro 100 Gramm, Pinienkerne rund 2,4 Gramm pro 100 Gramm und Walnüsse rund 2,1 Gramm pro 100 Gramm. Als tierischer Nahrungslieferant sind an erster Stelle Garnelen zu nennen, die auf rund 1,75 Gramm je 100 Gramm kommen. Schweine- und Rindfleisch, also die beliebtesten roten Fleischsorten, liegen nur knapp dahinter und kommen auf etwa 1,6 Gramm je 100 Gramm.

L-Arginin Wirkung

Eine L-Arginin Wirkung ist an verschiedenen Körperstellen gegeben, denn die Aminosäure ist an zahlreichen Körper- und Stoffwechselfunktionen beteiligt. Chemisch aufgebaut aus 6 Kohlenstoff-, 14 Wasserstoff-, 4 Stickstoff- und 2 Sauerstoff-Molekülen, kann der Körper bemerkenswerterweise nur aus den im L-Arginin enthaltenen Stickstoffmolekül und einem weiteren Sauerstoffmolekül Stickstoffmonoxid (NO) herstellen. Stickstoffmonoxid wiederum ist ein wichtiger biochemischer Botenstoff (Neurotransmitter), der verschiedene Funktionen erfüllt, die wir Ihnen nachfolgende gerne kurz und überblicksartig vorstellen möchten.

L-Arginin Wirkung – Gesunde Blutgefäße, Blutfluss verbessern und Blutdruck senken

Obwohl noch keine abschließenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zur L-Arginin Wirkung vorliegen, so sind sich verschiedene Ärzte, Heilpraktiker, Forscher und Sportmediziner darin einig, dass die Aminosäure positiv auf die Blutgefäße, den Blutdruck und den Blutfluss wirkt. Insofern wird L-Arginin nicht nur gerne von Sportlern eingenommen, um mittels dieser Aminosäure eine bessere Durchblutung und somit bessere Versorgung der Muskulatur mit Nährstoffen zu bewirken, sondern die Einnahme wird auch gezielt aus medizinischen Gründen empfohlen, z. B. wenn eine Arteriosklerose droht bzw. bereits vorliegt. Bei einer Arteriosklerose handelt es sich um Ablagerungen innerhalb der Blutgefäße, die ursächlich für einen Herzinfarkt sein können.

Im vorangegangenen Absatz wurde aufgezeigt, dass L-Arginin aus insgesamt 4 Stickstoffatomen besteht, die in der Lunge mit einem Sauerstoffatom zu Stickstoffmonoxid synthetisiert werden. Auf dieses Stickstoffmonoxid kommt es nun an. Stickstoffmonoxid bewirkt eine Entspannung der Herzmuskulatur und der glatten Muskulatur, die für die Kontraktion der Blutgefäße zuständig ist. Es kommt zu einer Erweiterung der Blutgefäße was nun durch das bildlich ausgedrückte größere Platzangebot zu einer Senkung des Blutdrucks und zu einem verbesserten Blutfluss führen kann. Gleichzeitig soll L-Arginin eine Rückbildung der Ablagerungen in den Blutgefäßen bewirken können.

Würde umgekehrt der Körper einen Mangel an L-Arginin haben, hätte dies einen erhöhten Homocysteinspiegel zur Folge, wodurch wiederum der ADMA Abbau gehemmt werden würde. ADMA wiederum blockiert die Produktion von Stickstoffmonoxid. Bei Homocystein handelt es sich um eine Aminosäure, die keine klassische Baustofffunktion im Körper erfüllt, sondern deren Konzentration im Körper aus medizinischer Sicht als Indikator für bestimmte Erkrankungen genutzt wird. ADMA ist ein Derivat von L-Arginin und erhöhte ADMA-Werte werden den Ausführungen folgend häufig bei Menschen mit erhöhtem Bluthochdruck festgestellt.

Achtung: Bitte beachten Sie zur L-Arginin Wirkung unseren rechtlichen Hinweis unter:

https://www.biomenta.de/biomenta-ratgeber.htm?SessionId=&a=catalog&p=71

und stimmen Sie die Einnahme gegebenenfalls und insbesondere dann, wenn Sie bereits blutdruckregulierende Medikamente einnehmen oder an Vorerkrankungen leiden, mit Ihrem Arzt oder einem fachkundigen Ernährungsberater oder Heilpraktiker ab.

L-Arginin Wirkung – Natürliches Potenzmittel zur Behandlung von Potenzproblemen und erektiler Dysfunktion

Sowohl einige Männer im fortgeschrittenen Alter, aber auch bereits jüngere Männer können vor der Herausforderung stehen, dass ihr bestes Stück im Ernstfall den Dienst verweigert bzw. nicht das tut, was es tun soll. Neben verschreibungspflichtigen Potenzmitteln, allen voran Viagra gibt es auch eine Vielzahl sog. natürlicher Potenzmittel, zu denen in einschlägigen Magazinen auch L-Arginin gezählt wird.

Achtung: Wir weisen darauf hin, dass wir L-Arginin nicht als mögliches natürliches Potenzmittel bezeichnen dürfen, sondern ausschließlich die Meinungen verschiedener Ärzte und die unserer Kunden sowie etwaige Forschungsergebnisse wiedergeben.

Mitte der 1990er-Jahre wurden verschiedene Studien (Ignarro et al.) durchgeführt, die die Auswirkungen von Stickstoffmonoxid auf die Potenz des Mannes untersuchten. Analog einer Förderung der Durchblutung verschiedener Muskeln, konnte in diesen Studien nachgewiesen werden, dass eine zusätzliche Einnahme von min. 3 Gramm L-Arginin, aus denen zusätzliches Stickstoffmonoxid gewonnen werden konnte, bei 40% der teilnehmenden Männer eine verbesserte Durchblutung der Schwellkörper des Penis und somit eine Erektion bewirkt wurde.

Diese Ergebnisse führten dazu, dass L-Arginin von vielen betroffenen Männern als natürliches Potenzmittel angesehen und dementsprechend angewendet wird. Durch die Ergänzung mit verschiedenen Pflanzenextrakten wie z. B. Maca Pulver, Ginseng, Tribulus Terrestris oder Pinienrindenextrakt ist so im Laufe der Jahre eine große Bandbreite verschiedener Nahrungsergänzungsmittel entstanden, die von Kunden gegen Potenzprobleme eingesetzt werden. Maca Pulver besitzt pflanzliche Sterole, die dem männlichen Testosteron ähneln, die die Durchblutung fördern und die Produktion von eigenem Testosteron anregen. Pinienrindenextrakt soll die Aufnahme von Stickstoff in den Blutkreislauf fördern und die Bildung von Stickstoffmonoxid günstig beeinflussen.

Insofern erscheint nachvollziehbar, dass Kunden und verschiedene Mediziner L-Arginin oder Kombiprodukte aus L-Arginin und Pflanzenextrakten als natürliches Potenzmittels deklarieren, wenngleich wie eingangs dieses Absatzes erwähnt, die Bezeichnung so nicht richtig ist.

L-Arginin Muskelaufbau – Beim Breitensport und Fitnesstraining

Die Aminosäure L-Arginin wird von vielen Sportlern in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zum Muskelaufbau verwendet. Auch hier soll durch ein Mehr an Stickstoffmonoxid eine bessere Durchblutung der Muskulatur bewirkt werden, wodurch diese häufiger und intensiver kontrahieren und in Verbindung mit einer vor allem proteinreichen Ernährung wachsen kann. Durch den so durch die zusätzliche Einnahme von L-Arginin bewirkten Muskelaufbau ist der Körper physikalisch gesehen in der Lage mehr Leistung zu verrichten, d. h. z. B. schneller und länger zu laufen, höher und weiter zu springen, länger und mehr Gewichte zu stemmen usw. Im Bodybuilding als einer weiteren Sportart hat der L-Arginin Muskelaufbau überwiegend ästhetische Gründe. Je nach Klasse entscheidet z. B. die Symmetrie des Athleten, die tatsächliche Muskelmasse, die Ausprägung einzelner Muskelgruppen und natürlich das Gesamterscheinungsbild des Bodybuilders über dessen Platzierung auf einem Wettkampf. Um mit L-Arginin den Muskelaufbau zu unterstützen, gibt es für Sportler verschiedene Kombiprodukte, die z. B. noch BCAAs oder L-Citrullin enthalten. L-Citrullin gilt als Wirkungsverstärker von L-Arginin und soll dessen Verweildauer in der Muskulatur erhöhen. BCAAs sind essentielle Aminosäuren, die den Muskelaufbau fördern können.

L-Arginin Abnehmen – Kann ich mit der Aminosäure Körperfett verlieren?

Der ein oder andere, der nicht nur Muskelaufbau betreiben, sondern gleichzeitig auch abnehmen, d. h. Körperfett verlieren möchte, wird sich wahrscheinlich die Frage stellen, ob dies mit L-Arginin möglich ist. Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass es eine Vielzahl an Diätprodukten gibt, die nicht L-Arginin enthalten, wodurch sich erst einmal der Verdacht aufdrängt, dass dies nicht möglich ist. Jedoch muss bei sämtlichen Produkten ein Blick darauf geworfen werden, wie diese genau bei einer Diät unterstützen, ob als Sattmacher, als Fettverbrenner oder als Fettblocker. Bei genauer Betrachtung lässt sich jedoch sehr wohl folgender Zusammenhang herstellen:

Wenn durch L-Arginin Muskelaufbau betrieben werden kann, dann ist der Körper in der Lage mehr Leistung zu verrichten. Hierzu benötigt der Körper auch mehr Treibstoff in Form von Nahrung, aus der er Energie gewinnen kann. Wird ihm diese nicht in ausreichendem Maße zugeführt, so sollte bzw. muss der Körper auf körpereigene Reserven, d. h. Körperfett zugreifen und dieses abbauen, um daraus Energie zu gewinnen. Im Ergebnis bleibt also festzuhalten, dass mit L-Arginin abnehmen durchaus möglich ist, wenngleich sich L-Arginin nicht in die Reihe typischer Diätprodukte einreiht, sondern vielmehr dessen positive Eigenschaften auf den Blutkreislauf im Fokus vieler Betrachtung stehen.

Verdeutlichen wollen wir dies nochmals an einem Beispiel:

Sie besitzen einen Kleinwagen, bei dem Sie fiktiv jede Woche die PS-Anzahl um 1 erhöhen können. Damit Sie dieses Mehr an Leistung auch nutzen können, verlangt ihr Fahrzeug nach Benzin. Da Sie jede Woche 10 Liter Benzin verbrauchen, aber nur max. 8 Liter tanken, gleichzeitig aber einen Ersatzkanister mit 20 Liter Benzin mitführen, gleichen Sie so die benötigten 2 Liter aus. Da ihre PS-Anzahl von Woche zu Woche steigt, steigt auch der Verbrauch des PKW. Wenn Sie wie bisher konstant 8 Liter tanken, müssen Sie die zusätzliche Differenz ebenfalls durch die Reserve ausgleichen.

D. h. durch ein Mehr an Muskeln sind Sie gleichzeitig in der Lage mehr Körperfett abzubauen bzw. zu verbrennen.

Immunsystem stärken durch L-Arginin

Eine weitere L-Arginin Wirkung soll nach Meinung verschiedener Experten in der Stärkung des Immunsystems bestehen. Dabei gibt es verschiedene Ansatzpunkte.

Zunächst soll L-Arginin die sog. Thymusdrüse stimulieren können. Hierbei handelt es sich um ein zur menschlichen Immunabwehr gehörendes Organ, das beim Menschen etwa mittig in der Brust hinter dem Brustbein auf Höhe der Schlüsselbeine liegt. Die Thymusdrüse ist der Entstehungsort von T-Lymphozyten, die zu den weißen Blutkörperchen gezählt werden und die wiederum eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr spielen. Eine zusätzliche L-Arginin Aufnahme kann bewirken, dass sich Anzahl und Aktivität der weißen Blutkörperchen erhöhen, die wiederum Schädlinge bekämpfen.

Darüber hinaus soll aus L-Arginin gewonnenes Stickstoffmonoxid selbst schädliche Zellen wie z. B. Tumorzellen abtöten und deren Vermehrung einschränken.

Überdies ist die Aminosäure L-Arginin ein wichtiger Energieträger für bestimmte Zellen des Darmes bzw. der Darmschleimhaut. Der Darm ist das größte Immunsystem des Menschen. Mangelt es dem Körper nun an L-Arginin, ist die Darmschleimhaut in ihrer Funktion eingeschränkt und kann nicht mehr ihren Beitrag zur Immunabwehr leisten.

Kreatinsynthese durch L-Arginin

Kreatin ist ein wichtiger Stoff zur Versorgung der Muskeln mit Energie. Er wird etwa zur Hälfte vom menschlichen Körper selbst gebildet und zur anderen Hälfte muss Kreatin über die Nahrung aufgenommen werden.

Kreatin wird im Körper aus Guanidinoacetat gewonnen, dass wiederum auch aus der Aminosäure L-Arginin gewonnen wird.

L-Arginin und Kreatin stehen also in enger Wechselwirkung und sind zwei Nahrungsergänzungsmittel, die sich sinnvoll ergänzen und daher oftmals gemeinsam eingenommen werden. Ein L-Arginin Defizit kann ein Kreatin-Defizit zur Folge haben und beides schwächt die Muskulatur, das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr.

 

Ist (zusätzliches) L-Arginin für Kinder geeignet?

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht anmaßen eine Antwort auf die Frage zu geben, ob L-Arginin für Kinder geeignet ist oder nicht. Ob das eigene Kind ausreichend L-Arginin aufnimmt oder nicht, weil es z. B. bestimmte Nahrungsmittel verweigert und deswegen „theoretisch" ein Nahrungsergänzungsmittel oder ggf. sogar Medikament mit L-Arginin einnehmen sollte bzw. muss, sollten bzw. müssen Sie als Eltern oder ggf. ein fachkundiger Arzt abschließend beantworten.

Fest steht, dass Kinder bzw. Jugendliche bis etwa zur Volljährigkeit regelmäßigen Wachstumsschüben unterliegen und dadurch auf natürliche Weise der Kalorienbedarf steigt. Durch einseitige Ernährung, z. B. weil es „schick" ist auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, können Mangelerscheinungen entstehen, die ggf. behandelt werden müssen.

Einnahme von L-Arginin sinnvoll?

Nach alldem, was Sie möglicherweise bis hierin gelesen haben oder auch nicht, lässt sich festhalten, dass L-Arginin eine für den Körper wichtige Aminosäure ist und einen wichtigen „Baustoff" darstellt. Diese Aminosäure trägt zur Ausführung verschiedener Körperfunktionen bei und kann bestimmte Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen. Daher kann zunächst festgestellt werden, dass die Einnahme von L-Arginin, unabhängig ob als Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmittel, sinnvoll ist. Eine exakte Beurteilung hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Besteht nachweislich ein Mangel oder soll gezielt Sport betrieben und durch L-Arginin Muskelaufbau betrieben werden? Existiert Stress und erhöhter Leistungsdruck im Alltag und Arzt oder Heilpraktiker haben zu L-Arginin geraten? All diese und weitere Fragen spielen bei der Antwort auf die Frage, ob die Einnahme von L-Arginin sinnvoll ist, eine Rolle.

Deswegen raten wir als ein Anbieter von L-Arginin in Pharmaqualität dazu, obwohl uns bei Berücksichtigung der empfohlenen täglichen Verzehrsmenge keine Nebenwirkungen mit L-Arginin Produkten bekannt sind, im Zweifel immer ärztlichen Rat einzuholen und die Einnahme mit diesem abzustimmen.

Reines L-Arginin oder Kombiprodukt?

Haben Sie sich für die Einnahme von L-Arginin entschieden, weil Sie darüber gelesen oder ein Bekannter, ihr Arzt oder Heilpraktiker Ihnen die Einnahme empfohlen hat, so stellt sich die Frage, ob es reines L-Arginin oder ein Kombiprodukt sein soll, das weitere Wirkstoffe enthält. Für beide Varianten gibt es ein Für und Wider. Reines L-Arginin ist in der Regel preisgünstiger, wobei möglicherweise andere nützliche bzw. notwendige Wirkstoffe über andere Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden müssen, sodass beide Produkte in Gänze ggf. teurer sein können als ein Kombiprodukt. Beliebte und bekannte Kombiprodukte sind z. B. L-Arginin + Maca, einem natürlichen Potenzmittel, L-Arginin + BCAAs vornehmlich für Sportler, als gleichzeitiger „Muntermacher" L-Arginin mit Taurin oder Coffein oder aber als Damenprodukt mit Coenzym Q12 und Kollagen versetzt. Der Vielfalt und Variation sind keine Grenzen gesetzt. Letztendlich dürfte der beabsichtigte Zweck oder aber die Neugierde entscheidend für die Wahl eines Produktes sein.

    

Wie und wie lange sollte L-Arginin eingenommen werden?

Hier gilt das Gleiche, was für die meisten anderen Nahrungsergänzungsmittel bzw. deren Inhalts- oder Wirkstoffe auch gilt. Es kommt darauf an, was mit der Einnahme bewirkt bzw. bezweckt werden soll. Was die mengenmäßige Einnahme betrifft, so ist zunächst jeder Hersteller verpflichtet, eine Verzehrempfehlung abzugeben. Davon abweichend stellt sich die Frage, ob Sie z. B. einen dauerhaften L-Arginin Mangel haben bzw. von einer erhöhten Zufuhr profitieren oder größere Mengen als die angegebene Verzehrempfehlung benötigen und Ihnen deswegen eine dauerhafte Einnahme ärztlich empfohlen wurde. Auch Sportler nehmen analog einer Kreatin-Kur in der Saisonvorbereitung erhöhte Mengen L-Arginin zu sich, um gezielt Muskelwachstum, Kraft oder Ausdauer zu fördern und reduzieren dann die Menge nach dieser Kurphase wieder. Experten raten dazu, L-Arginin mindestens für einen Zeitraum von 6-8 Wochen einzunehmen, da der Körper ggf. erst ein L-Arginin Defizit aufholen und seine Funktionen an die nun größere zur Verfügung stehende Menge L-Arginin anpassen muss.

Die Einnahme erfolgt in der Regel als L-Arginin Kapseln, die über den Tag verteilt mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden oder aber als Pulver, das in Wasser oder einem anderen Getränkt angerührt und getrunken wird.

Persönliche L-Arginin Erfahrungen

Als passionierte Freizeitsportler können wir bereits auch einige L-Arginin Erfahrungen vorweisen und viele unserer Kundenrückmeldungen bestätigen, in denen uns von mehr Vitalität und einem insgesamt fitteren Auftreten und besseren Lebensgefühl berichtet wurde. Ganz davon absehen ist es für uns natürlich auch selbstverständlich, möglichst viele unserer Produkte selbst zu testen, um einordnen zu können, was das jeweilige Produkt bewirken kann.

Gerade dann, wenn wir den Stoffwechsel zusätzlich durch Sport und Bewegung und viel frische Luft angekurbelt haben, fühlten wir uns fit und gut. Eine erfrischende Dusche und ein starker Espresso am Morgen taten ihr Übriges dazu bei, dass wir voller Tatendrang in den Tag starten konnten. Aber auch gerade nach dem Sport hatten wir das Gefühl, dass unser Körper besser durchblutet ist. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Wir hatten den Eindruck, dass wir Dinge intensiver wahrnehmen und eine Reizübertragung bzw. ein Befehl an die Muskulatur wie z. B. das Greifen einer Wasserflasche wesentlich schneller und geschmeidiger von statten geht, als dass es vorher der Fall war.

Allerdings müssen wir fairerweise an dieser Stelle betonen, dass nur und rein durch die Einnahme von L-Arginin nicht unbedingt Wunder erwartet werden sollten. Es handelt sich hierbei zweifelsohne um eines der beliebtesten und interessantesten Nahrungsergänzungsmittel, aber das Verspüren einer „Wirkung" geschieht, sofern z. B. keine Messdaten erhoben werden, subjektiv und kann zusätzlich von vielen weiteren Faktoren beeinflusst werden. Entscheidend ist deswegen, dass sich die L-Arginin Einnahme in eine Reihe von Maßnahmen eingliedert wie z. B. einer Ernährungsumstellung, Sport, Vermeidung von Stress usw., um eine optimale Wirkung zu erzielen. Insofern möchten wir abschließend deutlich machen, dass auch unsere L-Arginin Erfahrungen rein subjektiv sind.