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Herzlich Willkommen in unserem Ratgeber über Aminosäuren. Nachfolgend haben wir kurz und knapp zusammengefasst, was Sie zu diesem Thema wissen sollten bzw. müssen. Fragen beantworten Ihnen die Mitarbeiter vom Biomenta Service-Team jederzeit gerne.
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Was sind Aminosäuren und welche gibt es?

Aminosäuren sind vielen von uns aus dem Sport oder aus Beiträgen über gesunde Ernährung bekannt. Darin werden sie oft als wichtige Bausteine des Lebens bezeichnet und die Eigenschaften einzelner Aminosäuren hervorgehoben. Doch was sind Aminosäuren eigentlich, was ist eine gut verständliche Aminosäuren Definition, wie unterscheiden sich diese und worin besteht die Aminosäuren Wirkung? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in nachfolgendem Biomenta Ratgeber

Aminosäuren Definition

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die Strukturmerkmale der Amine und Carbonsäuren aufweisen. Organisch bedeutet, dass es sich um chemische Verbindungen handelt, die anteilig aus Kohlenstoffatomen bestehen, die wiederum eine hohe Bindungsfähigkeit besitzen, was wiederum die teilweise langen Molekülketten einzelner Aminosäuren erklärt. Amine sind Derivate des Ammoniaks (NO3). Carbonsäuren sind organische Verbindungen, die eine oder mehrere Carboxygruppen (COOH) enthalten. Folglich ist die organische Carbonsäure auch dafür entscheidend, dass die einzelne Aminosäure organisch ist. Aminosäuren werden sowohl chemisch als auch hinsichtlich ihres Verwendungszwecks im Körper sowie ihrer Lebensnotwendigkeit (semi-essentiell, nicht-essentiell, essentielle Aminosäuren) in verschiedene Klassen eingeteilt (siehe hierzu Unterschiede / Klassifizierung).
Wem diese Aminosäuren Definition jetzt zu chemielastig war, für den haben wir nachfolgend kurz die Bedeutung von Aminosäuren zusammenfasst:
Aminosäuren zählen heute neben Vitaminen und Mineralstoffen zu den am meist erforschtesten Körperbausteinen. Erste wissenschaftliche Arbeiten zur Isolierung dieser organischen Verbindungen wurden bereits vor mehr als 200 Jahren durchgeführt. Bereits im Jahre 1805 gelang es den Forschern Vauquelin und Robiquet aus dem Saft von Spargel die Alpha-Aminosäure Asparagin zu isolieren. Heute ist bekannt, dass etwa ein Fünftel des menschlichen Körpers aus Aminosäuren besteht. Sie sind wahre „Alleskönner“ und verdienen insofern zurecht die Bezeichnung „Bausteine des Lebens“. Anders als Fette oder Kohlenhydrate, die kein Stickstoff enthalten, kann der Körper nur aus Aminosäuren Gewebe, Muskeln, Organe, Haut, Haare und Muskeln bilden. Schlechte Wundheilung, brüchige Nägel oder Haare sind daher, anders als häufig propagiert, nicht nur ein Anzeichen für einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel, sondern für einen Nährstoffmangel allgemein, so insbesondere auch an Aminosäuren.
Neben dieser Bau- und Speicherfunktion sind Aminosäuren auch unmittelbar an der Regulierung von Körperprozessen beteiligt. Sie bilden die Vorstufe von Enzymen und fungieren als Neurotransmitter und sind wichtige Bestandteile von Hormonen. Enzyme können vereinfacht ausgedrückt als Wirkungsbeschleuniger von Stoffwechselvorgängen im Körper betrachtet werden bzw. sind notwendig, damit Prozesse überhaut in Gang kommen. Neurotransmitter sind Botenstoffe und für die Reizübertragung zwischen zwei Zellen essentiell. Hormone sind ebenfalls Botenstoffe, die von einzelnen Zellen produziert werden und bei Empfängerorgangen eine Reaktion bzw. Wirkung auslösen.
Es bleibt also festzuhalten, dass Aminosäuren von großer Bedeutung für Lebewesen sind.


Aminosäuren Unterschiede / Klassifizierung

Nachdem wir bislang recht viel über Aminosäuren allgemein gesprochen haben, wollen wir nun die Aminosäuren Unterschiede darstellen bzw. eine Klassifizierung vornehmen. Dabei gilt es zu beachten, dass es heutzutage etwa 200 einzelne Aminosäuren gibt. Einige davon, allen voran L-Arginin oder L-Citrullin oder die sog. BCAAs, sind sicherlich bekannt, alleine schon dadurch, dass sie Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln für Sport oder Alltag oder sind oder als natürliches Mittel gegen z B. Bluthochdruck eingenommen werden, andere bzw. die meisten Aminosäuren sind jedoch vorwiegend Ärzten, Chemikern, Wissenschaftlern oder sonstigen fachkundigen Personen bekannt. Daher werden wir uns bei der folgenden Aminosäuren Klassifizierung uns stets auch auf Beispiele möglichst bekannter Säuren konzentrieren.

Semi-essentielle, nicht-essentielle, Essentielle Aminosäuren

Semi-essentielle Aminosäuren sind bedingt lebensnotwendig. Der Körper kann diese aus anderen Baustoffen selbst herstellen. Entscheidend ist hier also zunächst die Zufuhr an Makronährstoffen, um die jeweiligen semi-essentiellen Aminosäuren produzieren zu können. In der Regel reicht die auf diese Weise produzierte Menge nicht aus, sodass das Bedarfs-Delta unmittelbar über die tägliche Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wird bzw. werden muss. Unter bestimmten Bedingungen wie z. B. bei Krankheit, in Wachstumsphasen  oder bei intensiver Muskelanstrengung kann die körpereigene Produktion eingeschränkt sein oder es besteht generell zusätzlicher Bedarf, sodass die erforderlichen Mengen zwingend unmittelbar extern über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden müssen. D. h. semi-essentielle Aminosäuren werden dann zu essentiellen. Zu den semi-essentiellen Aminosäuren zählen beispielsweise Arginin, Glutamin oder Tyrosin.
Von den semi-essentiellen Aminosäuren werden nochmals die nicht-essentiellen Aminosäuren unterschieden. Jetzt mag sich der ein oder andere die Frage stellen, worin der Unterschied besteht? Entweder der Körper kann sie herstellen oder nicht?! Der Unterschied ist der, dass bei ausgewogener Ernährung die Syntheserate (d. h. die körpereigene Produktion nicht-essentieller Aminosäuren) stets ausreichend ist und lediglich die Zufuhr an Makronährstoffen, nicht aber bestimmte Bedingungen auf die Produktion Einfluss nehmen. Nicht-essentielle Aminosäuren sind z. B. Alanin, Serin oder Tyrosin.
Zu guter Letzt bleibt noch essentielle Aminosäuren über. Essentielle Aminosäuren kann der Körper nicht selbst bilden, sondern er ist zwingend auf eine externe Zufuhrt, entweder über die Nahrung oder auch zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Hierzu zählen z. B. die BCAAs (Valin, Leucin und Isoleucin).

Nicht-proteinogene und proteinogene Aminosäuren

Eine weitere Klassifizierung der Aminosäuren ist die in proteinogene und nicht-proteinogene. Der Unterschied ist recht einfach erklärt. Während proteinogene Aminosäuren zum Aufbau von Proteinen benötigt werden, werden nicht-proteinogene Aminosäuren bis auf wenige Ausnahmen nicht zum Proteinaufbau herangezogen, sondern diese erfüllen andere Aufgaben wie z. B. den Speicher von Stickstoff oder sie zeigen antibiotische Wirkungen oder wirken als Botenstoffe.
Weitere Unterscheidungskriterien sind bei den proteinogenen Aminosäuren z. B. der chemische  Strukturaufbau ihrer Seitenketten, wonach diese weiter in aliphatische Aminosäuren, aliphatische schwefelhaltige Aminosäuren, aromatische Aminosäuren, polare, ungeladene Aminosäuren, polare, ungeladene und schwefelhaltige Aminosäuren, geladene Aminosäuren: positiv geladen (basisch), geladene Aminosäuren: negativ geladen (sauer) unterschieden werden könnten. Um dies jedoch bis ins letzte Detail zu verstehen, müssten wir an dieser Stelle einen Crashkurs durch die Chemie machen, was an der Stelle den Rahmen sprengen würde.

Aminosäuren Wirkung

Wie oben aufgezeigt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Aminosäuren. Demzufolge gibt es auch nicht die „eine“ Aminosäuren Wirkung, sondern es bedarf einer sehr viel differenzierteren Betrachtung jeder einzelnen Aminosäure. Bei allgemeiner Betrachtung der Aminosäuren Wirkung nach dem Grad der Lebensnotwendigkeit können wie dargestellt essentielle, semi-essentielle und nicht-essentielle unterscheiden werden oder bei Betrachtung der Funktion zwischen solchen mit Bau- und / oder Regulierungsfunktion.
Wer sich wie gesagt für die Wirkung einzelner Aminosäuren im Detail interessiert, gelangt hier zu:
-    L-Arginin Wirkung
-    L-Citrullin Wirkung
-    BCAAs Wirkung

Fazit Aminosäuren

Aminosäuren sind lebensnotwendig. Durch Stress im Beruf oder Alltag, aber insbesondere auch durch einseitige Ernährung und den Verzehr von Nahrungsmitteln mit unausgewogenem Nährstoffprofil (viel Fett und Kohlenhydrate, wenig Eiweiß) sowie durch mangelnde Bewegung leiden zunehmend mehr Menschen in der westlichen Gesellschaft an sog. Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht, hohes Cholesterin, Diabetes oder Erektionsstörungen. Diese Krankheitsbilder sind im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen. Folglich muss es bei der Behandlung darum gehen, die Ursachen im Ursprung zu behandeln. Mit anderen Worten: Wir sollten uns ausgewogener ernähren und uns mehr Bewegung gönnen. Für Bewegung und Sport gibt es keine Alternative. Wer jedoch nicht in der Lage ist, sich ausgewogenen zu ernähren (z. B. weil es ihm berufsbedingt nicht möglich ist), der kann alternativ auf Nahrungsergänzungsmittel mit Aminosäuren zurückgreifen. Aber auch wenn erhöhter Bedarf besteht, z. b. aufgrund des bewussten Verzichtes aminosäurehaltiger Lebensmittel oder bei gesundheitsbedingtem Verzicht, sind Nahrungsergänzungsmittel eine gute Alternative.