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Muskelaufbau? –  Der Traum vieler Männer einmal mit Sixpack und knackigem Oberkörper über den Strand von Malibu zu schlendern und die Blicke der Frauenwelt auf sich zu ziehen. Oder aber, Muskelaufbau ist z. B. nach einem Unfall, im Rahmen einer Reha-Maßnahme oder zur Steigerung der allgemeinen Fitness notwendig. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang nun also stellt, ist, ob mit Aminosäuren Muskelaufbau betrieben werden kann.
Doch bevor wir auf die Funktion der Aminosäuren eingehen, wollen wir uns zunächst der Frage widmen, was Muskelaufbau eigentlich bedeutet.
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Kann ich mit Aminosäuren Muskelaufbau betreiben?

Die meisten von uns werden sagen, die Menge der vorhandenen Muskelmasse zu steigern, womit sie auch nicht falsch liegen. Dies entspricht auch dem gängigen Verständnis vieler im Internet anzutreffenden Meinungen. Es geht bei der Sichtweise schlichtweg um die Vergrößerung der Muskulatur durch gezieltes Training im Grenzbereich. Darauf reagiert die Muskulatur und wächst demzufolge.
Doch wir finden, dass auch die Stärkung der vorhandenen Muskulatur, ohne dabei an Muskelmasse zuzunehmen, zum Muskelaufbau gehören sollte. Ein Langstreckenläufer oder Ausdauersportler beispielsweise muss wie jeder andere Sportler auch, in der Saisonvorbereitung Muskelaufbau betreiben, doch dieser wird sich sehr genau überlegen, ob er mehr Muskelmasse benötigt (diese bedeutet gleichzeitig auch mehr Gewicht, das bewegt werden muss), oder ob er sich darauf konzentriert, die vorhandene Muskelmasse zu stärken.
Unter Aufbau verstehen wir, das vorhandene Leistungsniveau durch gezieltes Training zu steigern, unabhängig davon, ob hierzu mehr Muskelmasse benötigt oder die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Muskulatur gesteigert wird.
Nachdem wir nun den Muskelaufbau etwas differenzierter betrachtet haben, stellt sich nun die Frage, welche Rolle Aminosäuren beim Muskelaufbau spielen.
Aminosäuren sind Bausteine der Proteine, aus denen wiederum zu einem Großteil unsere Muskulatur besteht. Wenn also Muskulatur aufgebaut werden soll, müssen die hierzu notwenigen Bausteine vorhanden sein, folglich also über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei den sog. proteinogenen Aminosäuren, die eine Baufunktion innehaben. Diese werden anhand der Eigenschaft ihrer Seitenkette wie folgt unterschieden:
-    aliphatische Aminosäuren, z. B. Valin, Leucin, Isoleucin (auch als BCAAs bezeichnet)
-    aliphatische schwefelhaltige Aminosäuren, z. B. Methionin
-    aromatische Aminosäuren, z. B.     Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan
-    polare, ungeladene Aminosäuren, z. B. Serin, Threonin, Asparagin, Glutamin
-    polare, ungeladene und schwefelhaltige Aminosäuren, z. B. Cystein
-    geladene Aminosäuren: positiv geladen (basisch), z. B. Lysin, Arginin, Histidin
-    geladene Aminosäuren: negativ geladen (sauer), z. B. Aspartat, Glutamat

Es bleibt also festzuhalten, dass ohne Aminosäuren zum einen kein Muskelaufbau möglich ist und zum anderen durch das Fehlen dieser Bausteine, vorhandene Muskelzellen sogar beschädigt (Muskelkater, kleinste Muskelfaserrisse) oder gar abgebaut werden. Daher sind wir zwingend auf Aminosäuren angewiesen. Bei einer Überdosierung oder erhöhtem Bedarf besteht jedoch die Gefahr, dass bei der Verstoffwechselung vermehrt Ammoniak gebildet wird und dieser wiederum die Muskelfasern angreift und die Regeneration hemmt. Hier hat sich als hilfreich die nicht-proteinogene Aminosäure L-Citrullin erwiesen, die den Abbau von Ammoniak fördert.